Liestal, Basel, Delémont, 6. März 2015 

Der nationale Innovationspark schreitet voran: Mit der Überweisung der Botschaft zur Ausgestaltung und Unterstützung des Schweizerischen Innovationsparks vom Bundesrat an das Parlament und der Gründung der Stiftung „Swiss Innovation Park“ nimmt das Projekt wichtige nationale Hürden. Die Botschaft bekräftigt den Schweizer Innovationspark Nordwestschweiz als Standort des nationalen Innovationsparks.

Mit der Überweisung des Dossiers Schweizerischer Innovationspark spricht sich der Bundesrat klar für die Stärkung der hiesigen Forschung und Innovation aus. Er beantragt eine Bürgschaft von 350 Millionen Franken, welche die Finanzierung der Forschungsinfrastruktur an den einzelnen regionalen Standorten sicherstellen soll. Der National- und Ständerat behandeln die Botschaft im Laufe dieses Jahres. Die am 2. März 2015 gegründete Stiftung „Swiss Innovation Park“ fungiert ab dem 1. Januar 2016 als Dachorganisation aller rechtlich selbstständigen Standorte des nationalen Innovationsparks.

„Die Träger des Schweizer Innovationsparks Nordwestschweiz, die Kantone Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Jura sowie die Handelskammer beider Basel, sind hoch erfreut über die Nachricht aus Bern. Gerade in der gegenwärtigen währungspolitischen Lage ist das Bekenntnis des Bundesrats zum Werkplatz Schweiz und dessen Innovationskraft wichtig – insbesondere für unsere Region“, betont Thomas Weber, Regierungsrat Kanton Basel-Landschaft und Präsident des Vereins Schweizer Innovationspark Nordwestschweiz (SIP NWCH).

Nordwestschweizer Standort entwickelt sich

Die Labors und Büros des SIP NWCH werden momentan umgebaut und Schritt für Schritt bezogen. „Wir sind froh, in der Startaufstellung des nationalen Innovationsparks zu sein und als erste Region schon vor dessen Start unseren Innovationspark in Allschwil eröffnen zu können“, so Franz Saladin, Direktor der Handelskammer beider Basel und Ausschussvorsitzender des Vereins SIP NWCH. „Der SIP NWCH stärkt die Attraktivität unserer Region im internationalen Wettbewerb um Forschungsinvestitionen und wird sie noch innovativer machen“, fügt Michel Probst, Regierungsrat Kanton Jura und Vizepräsident des Vereins SIP NWCH, an.