Aus der Ansprache zur Wahl vom 21. April 2013

 

Nicht im Kopf, sondern im Herzen liegt der Anfang. (Maxim Gorki)

 

 Liebe Wählerinnen und Wähler

 Seit Anfang Januar begleitet mich dieses Zitat und heute, am Tag meiner Wahl bewegt es mich ganz besonders.

 Heute ist der Anfang, heute haben Sie mir 36'797 Mal Ihr Vertrauen, Ihre Stimme gegeben, herzlichen Dank dafür!

 Bürgerlich wählen heisst, sich für mehr Eigenverantwortung, weniger staatliche Eingriffe und mehr Freiheit für die Einzelnen, für die Familien, Gemeinden und Unternehmen einzusetzen. In diesen politischen Grundfragen sind die Gemeinsamkeiten von SVP, FDP, CVP, BDP und EDU  grösser als die legitimen unterschiedlichen Ansichten in einzelnen Sachfragen.

 Der heutige Tag freut mich besonders, weil er zeigt: Wenn wir zusammenstehen sind wir stark!

 Der heutige Volksentscheid ist ein Entscheid über Kooperation statt Konfrontation im bürgerlichen Lager, der uns Freude und Hoffnung machen darf. Nun geht es darum, auf den 9. Juni zu schauen und die Kandidatur von Anton Lauber zu unterstützen. Toni, wir stehen hinter dir!

 Für unseren Kanton ist es entscheidend, dass im Regierungsrat künftig die fünf stärksten politischen Kräfte konstruktiv zusammenarbeiten. Die Regierung muss ein breit abgestütztes Team sein, das um die beste Lösung für unseren Kanton ringt und diese gemeinsam trägt. Die finanzpolitischen und organisatorischen Herausforderungen des Baselbiets sind nur gemeinsam zu meistern.

 Die Familien und die Unternehmen bilden die Grundlage unseres Staatswesens. Es ist falsch, die Lösung aller Probleme vom Staat zu erwarten. Dieser soll gute Voraussetzungen in den Bereichen Sicherheit,  Finanzen, Bildung und Gesundheit schaffen, damit alle ihren Fähigkeiten gemäss eigenverantwortlich handeln können. Nachhaltiges Handeln heisst unter anderem, dass wir als politisch Verantwortliche der jungen  Generation finanziellen Handlungsspielraum und nicht immer grössere Schulden hinterlassen

 Ich will und kann dazu beitragen, dass das Baselbiet wirtschaftlich und imagemässig wieder an der Spitze steht und den Vergleich mit anderen, innovatoiven Kantonen nicht zu scheuen braucht. Dazu gehört, dass wir zu unserer Heimat, zur Schöpfung, Sorge tragen, dass wir den Kopf brauchen, aufs Herz hören und dann anpacken.

 Ich danke allen von Herzen, die zum heutigen Erfolg beigetragen haben: Dem überparteilichen Komitee und all den hunderten von Unterstützerinnen und Unterstützern in allen 86 Gemeinden, die in den vergangenen 130 Tagen und 170 Anlässen mit Hintergrundarbeit, Standaktionen, Leserbriefen, Spenden, Plakataufhängen, Gutzi Backen, Klämmerli verteilen und in vielen, vielen persönlichen Gesprächen, Aufrufen und mit guten Gedanken und im Gebet unser gemeinsames Ziel unterstützt haben.

 Der Grundstein ist gelegt, ich habe grossen Respekt vor der neuen Aufgabe und freue mich, das Amt mit Ihrer Unterstützung - und manchmal sicher auch mit Ihrer Nachsicht – anzugehen.

Nid im Chopf, im Härze lyt der Aafang.