Als Volkswirtschaftsdirektor ist mir das Wohl der Baselbieter Unternehmen ein zentrales Anliegen. Selbstverständlich hat auch der Kanton Basel-Landschaft alles Interesse daran, dass möglichst viele wertschöpfende Arbeitsplätze erhalten bzw. geschaffen werden .

Bei möglichen Rettungsideen, die eine entsprechende Unterstützung erfordern, bietet die Wirtschaftsförderung ihre flankierenden Dienste an. Über das KIGA haben wir uns bei der Firmenleitung bereits für eine angemessene Erstreckung der Konsultationsfrist eingesetzt. Dies wurde in einem Brief den Verantwortlichen von Harlan Laboratories Ltd. mitgeteilt. Auch die Teilnahme an einem Gespräch zwischen Arbeitnehmenden und Firmenleitung im vermittelnden Sinn wurde angeboten. Hinzu kommen die arbeitsmarktlichen Dienstleistungen des Kantonalen Amts für Industrie, Gewerbe und Arbeit KIGA in dem Falle, dass es zu den geplanten Kündigungen tatsächlich kommen sollte.

Der Kanton steht durch das KIGA und der Wirtschaftsförderung im engen Austausch mit Harlan. Ich möchte aber klar betonen, dass am Schluss der Entscheid betreffend Schliessung, Teilverkauf etc. nicht beim Kanton liegt, sondern bei der Unternehmung.

Grundsätzlich ist es nicht die Rolle der Verwaltung, sich in ein laufendes Konsultationsverfahren einzumischen, denn dieses findet zwischen Arbeitnehmenden und Firmenleitung statt. Falls nötig, kann der Kanton eine vermittelnde Rolle einnehmen, was er auch bereits getan hat.