Wirtschaft, Landschaft und Gesundheit – das Baselbiet stärken

Die Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion (VGD)  ist nahe bei den Unternehmen und der Bevölkerung, versteht deren Bedürfnisse und unterstützt sie bestmöglich in ihren Entwicklungen. In den Handlungsfeldern Volkswirtschaft, Landschaft und Gesundheit ist sie die federführende, kompetente Direktion. Die VGD trägt mit einer liberalen Grundhaltung wesentlich zu eigenverantwortlichem Handeln, zu Lebensqualität und nachhaltigem Wachstum, zu Wohlstand und Sicherheit bei und bleibt ein verlässlicher Partner.

 

Die VGD bearbeitet mehrere Dutzend Projekte und Dossiers. Zwei der aktuell wichtigsten Projekte sind:

 

Gemeinsame Gesundheitsregion, interkantonale Kooperation 

Die übergeordneten Ziele des Projekts sind:

  • die optimierte Gesundheitsversorgung der Bevölkerung,
  • die deutliche Dämpfung des Kostenwachstums im Spitalbereich,
  • die langfristige Sicherung der Hochschulmedizin in unserer Region.

Die Kantone Basel-Landschaft und Basel-Stadt nehmen darum die Spitalplanung künftig gemeinsam nach einheitlichen und transparenten Kriterien vor. Denn unsere Gesundheitsregion ist über die Kantonsgrenzen hinweg eng verknüpft und muss seitens der Kantone regional geplant werden. Das Projekt hat schweizweite Ausstrahlung und wird auch als Vorbild für andere Regionen dienen.

Das Universitätsspital Basel (USB) und das Kantonsspital Baselland (KSBL) sollen zudem im neuen Universitätsspital Nordwest (USNW) zusammengeführt werden und gemeinsam Doppelspurigkeiten abbauen, Kosten senken und ihre Investitionen aus eigener Kraft tätigen. Die vier Standorte Basel, Liestal, Bruderholz und Laufen werden im Rahmen der Strategie «Vier Standorte – ein System» je eine klare Positionierung mit Kernaufgaben für die ganze Spitalgruppe erhalten. Immer mehr Patientinnen und Patienten möchten nach einem Eingriff wenn immer möglich am gleichen Tag wieder nach Hause können.  Das USNW fördert darum gezielt den Trend, planbare Eingriffe in einer dafür optimal geeigneten Infrastruktur ambulant vorzunehmen.
Link: Website Chance Gesundheit

 

Stärkung des Wirtschaftsstandorts, Revision Wirtschaftsförderungsgesetz

Als Teil der Nordwestschweiz zählt das Baselbiet zu den erfolgreichsten Wirtschaftsregionen der Welt und zu den finanzstärksten Gebieten der Schweiz. Ein pulsierender, breit abgestützter Branchenmix von KMU und Weltkonzernen steht für zukunftsgerichtete Stabilität. Die Baselbieter Politik fördert diese Entwicklung mit hoher Priorität, weshalb auch das kantonale Wirtschaftsförderungsgesetz revidiert wird. Damit verbunden ist auch unser Engagement für die Förderung von Innovation an der Schnittstelle zwischen Forschung und Unternehmen, unter anderem mit dem «Switzerland Innovation Park Basel Area» (SIP) in Allschwil.

Es ist meine erklärte strategische Zielsetzung und auch die des gesamten Regierungsrates, die Rahmenbedingungen für den kantonalen Wirtschafts- und Lebensraum mittels permanenter, aktiver Pflege der Standortfaktoren attraktiv, dynamisch und wettbewerbsfähig zu gestalten.
Link: Website der Standortförderung Baselland

 

 

 

Gemeinsam mit Schwung und Herz!

Nebst meiner Tätigkeit als Direktionsvorsteher präsidiere ich das Organisationskomitee des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests 2022 Pratteln im Baselbiet. Das ESAF bietet die einmalige Gelegenheit, der ganzen Schweiz zu zeigen, dass das Baselbiet und die ganze Region nördlich des Juras ein höchst attraktiver Wirtschafts-, Bildungs-, Kultur-, Freizeit- und Landschaftsraum ist, der sehr viel zu bieten hat. Das ESAF 2022 ist Schwingen und Baselbiet zu gleichen Teilen.

Wir freuen uns auf ein unvergessliches Fest unter dem Motto «Gemeinsam mit Schwung und Herz»!

Link: Eidgenössisches Schwing- und Älplerfest 2022 Pratteln im Baselbiet

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Standortförderung ist nicht ein Projekt, Standortförderung ist eine Geisteshaltung:

Wir arbeiten auch mit der direktionsübergreifenden Standortförderung Baselland an der nötigen wirtschaftsfreundlichen Geisteshaltung. Alle, die beim Kanton oder einer Gemeinde arbeiten, müssen sich stets bewusst sein, dass sämtliche Löhne der öffentlichen Hand letztlich in der Wirtschaft erarbeitet und in Form von Steuern zum Kanton und den Gemeinden kommen. Wenn es den Unternehmen gut geht, geht es uns allen gut. Wer also in seiner Arbeit beim Kanton oder der Gemeine Kontakte zu den Unternehmen hat, soll stets Lösungen suchen, die den Unternehmen dienen, den Ermessensspielraum bei seinen Entscheiden – klar, es gibt nicht immer gleich viel Spielraum, die Gesetze gelten für alle – soll also seinen Ermessensspielraum möglichst im Interesse der Wirtschaft nutzen.

Für die Zukunft der Baselbieter Wirtschaft ist die Förderung der Innovation entscheidend. Ich freue mich darum, dass das partnerschaftliche Projekt Switzerland Innovation Park Basel Area mit Standort Allschwil, das die Kantone Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Jura und die Handelskammer beider Basel gemeinsam im Verbund mit der Wirtschaft und unseren forschenden Hochschulinstitutionen tragen, auf Erfolgskurs ist.

 

 

Über 80% der Kantonsfläche sind grün: Landwirtschaftsflächen und Wald. Sie sollen als Produktionsraum für die Land- und Forstwirtschaftsbetriebe und als Lebensraum für die Bevölkerung und die Natur gepflegt und erhalten werden. Eine gesunde Ernährung mit regionalen und saisonalen Produkten ist wichtig, ebenso wie die Nutzung unser nachwachsenden Ressource Holz. Wir arbeiten deshalb an der neuen Strategie Land- und Ernährungswirtschaft und an Konzepten für die Wald- und Holznutzung. Insbesondere das Buchenholz soll vermehrt als statisch leistungsfähiger Baustoff eingesetzt werden.

Wenn wir als Konsumenten bei den gesunden heimischen und saisongerechten Lebensmitteln sparen, sparen wir am falschen Ort. Neben der gesundheitspolitischen Komponente ist das Thema Ernährung volkswirtschaftlich und auch ökologisch interessant. Die Wege zwischen regionaler Produktion und Konsum sind kurz, lange Transporte entfallen. Das Förderprogramm Spezialkulturen kommt innovativen Projekten zu Gute.

Unsere Baselbieter Landschaft ist einmalig schön. Sie soll auch mehr touristische Wertschöpfung bringen. Bei uns im Baselbiet sind das Wandern und das Velofahren, das Seminarangebot und Gruppenerlebnisse und natürlich auch die kulinarischen Genüsse im Aufwind.

 

 

Der Altersdurchschnitt der Baselbieter Bevölkerung wächst von Jahr zu Jahr. Im Baselbiet haben wir heute die Altersstruktur, die der Durchschnitt der Schweizer Kantone in zehn Jahren haben wird. Das kantonale Altersleitbild vom Herbst 2013 und die laufende Revision des Gesetzes über die Betreuung und Pflege im Alter sind damit Pionierprojekte. Die ältere Bevölkerung beansprucht berechtigterweise mehr Gesundheitsleistungen als die jüngere, je gesünder wir alt werden, desto lebenswerter sind die zusätzlichen Altersjahre. Der Gesundheitsförderung in allen Altersstufen kommt damit eine immer wichtigere Rolle zu.

Wir wollen – alle Abstimmungen zeigen das – ein gut ausgebautes wohnortsnahes Gesundheitswesen, das wir uns etwas kosten lassen: gute ambulante und stationäre Angebote im somatischen und im psychiatrischen Bereich, wie auch in der Alterspflege. Die Vernetzung von Angeboten in Richtung integrierter Versorgungsmodelle soll zunehmen. Eine scharfe Trennung zwischen der Akutsomatik und der Psychiatrie z.B. wird sich langsam aber sicher auflösen. Gefragt sind Übergänge, Brücken zwischen den Disziplinen und dass stärker die Patientensicht eingenommen wird. Ein sehr gutes Beispiel dafür ist die Zusammenarbeit der Psychiatrie Baselland mit dem Standort Laufen des Kantonsspitals Baselland, in der Klinik für Schmerztherapie, die 2013 eröffnet wurde.

Der Kanton setzt sich als Eigentümer des Kantonsspitals Baselland dafür ein, dass das Spital in seinen Leistungsbereichen die Kosteneffizienz stetig verbessert und sich als Unternehmen flexibel den immer rascher ändernden Anforderungen anpassen kann.